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Villaputzu:
atmosphäre und kultur
Villaputzu liegt im extremen Norden des Sarrabus und
ist ein Zentrum, das sich um das 10. Jahrhundert
entwickelt hat: in diese Zeit sind auch die ersten
Einfälle der Arabier an den Küsten zurückzuführen, welche die
Wanderung der lokalen Bevölkerung in das Landesinnere provozierten.
Wenige Kilometer vom Ort entfernt befindet sich die
Lokalität von Porto Corallo, Küstenstück, aus einem sandigen
Küstenstreifen bestehend, der in einem Stück von den Mündung
des Flumendosas- der längste Fluss Sardiniens, der Villaputzu
von Muravera trennt- unterbrochen wird. Porto Corallo wird so
genannt, weil von den Einbuchtungen zwischen seinen Klippen
Bruchstücke von wundervollen Korallen zu gewinnen sind.
Seit
einigen Jahren ist der Hafen in Betrieb, mit 500 Bootsplätzen.
Dem Hafen gegenüber liegt der Turm von Porto Corallo- im 16.
Jahrhundert von den Spaniern gebaut, um den Überfällen der
barbarischen Piraten entgegenzuwirken.
Kulturelles Erbgut von
Villaputzu sind auch das Schloss von Quirra und der Turm von
Murtas. Das erstgenannte liegt nahe der Kirche von San Nicola,
nicht weit von der Ortschaft entfernt, das Schloss war jahrzehntelang
die Residenz der Grafen von Carroz , es besteht aus
Türmen, einem Innenhof und einigen Bereichen, die für
Konstruktionen dieser Zeit typisch sind, wie das Haus des
Schlossherrn, die Kapelle und die Waffenkammer.
Der
Zweitgenannte wurde ca. ein Jahrhundert nach dem Schloss
gebaut, um den Angriffen an den Küsten entgegenzuwirken,
gemeinsam mit den Türmen von San Lorenzo und Motta ist er
Teil eines über Jahrhunderte vorbereiteten Verteidigungssystem.
Die Gemeinde organisiert im Sommer und auch das ganze Jahr
über Veranstaltungen und Feste. Eines der emotionsreichsten
Feste wird während des Sommers veranstaltet, es ist das Fest
zu Ehren der Madonna des Meeres, welches im August am
Hafen von Porto Corallo stattfindet.
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