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Le vecchie carceri
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Die alten Gefängnisse von Castiadas wurden auf
Wunsch des Innenministeriums 1875 erbaut:
gemeinsam mit sieben Gefängniswächtern strandeten
auf der Insel Dreißig Gefangene, deren Aufgabe es
war, eine Gegend zu entwässern und zum Leben zu
erwecken, die über 1500 Jahre lang unbewohnt blieb, das
wegen der Hungersnot und der Seuchen, denen diese
Gegend ausgesetzt war. Mit deren Fleiß wurde die größte
Strafkolonie Italiens aufgerichtet, die später von mehr als
zweitausend Personen- die aus Sträflingen,
Sträflingswachen und Angestellte mit deren Familien
zusammengesetzt waren- bewohnt wurde.
Wegen der harten
Arbeit, welche die Sträflinge leisten mussten, hatten
diese nicht so große Erfolge bei den landwirtschaftlichen
Tätigkeiten und bei der Viehzucht. Die Strafkolonie hörte
1952 auf zu existieren, als der „ETFAS“, Verband für die
Umgestaltung des landwirtschaftlichen Bodens in
Sardinien, die Gegend wegen einer
Landwirtschaftsreform, die in diesen Jahren entschieden
wurde, übernahmen und diese in sieben Unternehmen
aufteilte.

Heute präsentieren sich uns die alten
Gefängnisse wie ein großartiges Gebäude, fast komplett
restauriert und in mehreren Teilen aufgeteilt: ein Innenhof,
von dem man die komplette Struktur erblicken kann, die
Villa des Direktors, die Gefängniszellen, die Büros und die
Apotheke. Während der Sommersaison, werden im
Bereich der Strafkolonie interessante Ausstellungen organisiert,
die dem Handwerk, der Malkunst, dem Bereich der
Landwirtschaft und der Ernährung gewidmet sind und dem
Touristen die Möglichkeit geben, voll in die Geschichte dieses
Landes einzutauchen.
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