|
|
Geschichte und Umwelt
hier die Reichtümer
von Silius

Silius liegt in einer schrägen Ebene im östlichen Tal
des Montixi. Der niedrigste Punkt der Ortschaft
befindet sich auf 546 m über dem Meeresspiegel,
während der höchste auf 605 m liegt. Das Gemeindegebiet
weist ein beachtenswertes Territorium von geologischem
Interesse vor, die Bergwerke von Silius bieten sehr interessante
mineralogische Exemplare, die sowohl in Italien als
auch im Ausland geschätzt werden. Die süd- östlichen
Regionen Sardiniens, die eine wichtige
Bergbauvergangenheit gehabt haben, können heute nur die
Aktivität der Bergwerke von Silius aufweisen, eine der
wichtigsten europäischen Fluorit- Lagerstätten. Ca. vier
Kilometer vom Ort entfernt kann die Ruine des mittelalterlichen
Schlosses von Sassai bewundert werden. Von der
Spitze des Schlossturmes aus kann man den weiten
Horizont genießen. Man sieht Silius und die Straßen, man
erblickt die Ortschaft Ballao und ein großes Stück des
Flumendosas, man kann die Täler und die Wasserläufe gut
erkennen. Eine Wache auf der Burg konnte jede Bewegung
von feindlichen Truppen erkennen und dann alle
Vorbereitungen treffen, die für die Verteidigung notwendig
waren. Von naturalistischem Interesse ist der Park von „Is
Alinos“ oder „Alineddus“, der den Namen von den hier spontanwachsenden
Pflanzen hat, Erlen, die in lokaler Sprache
„Alinos“ genannt werden.
Innerhalb dieses Gebietes finden
wir zwei Quellen: eine gleichnamige, „Is Alinos“, die
Wichtigste von den Beiden, und eine zweite mit geringerer
Wasserführung, die „Sa Pala E Su Canniu“ genannt wird.
Silius ist bekannt für die Qualität und die Menge des
Quellwassers: im ganzen Territorium gibt es sehr viele
Quellen. Für die Liebhaber des Wanderns in der Natur, ist
die Lokalität, die sich Valle di Rio Padenti nennt, sehr bedeutend.
Was dieses Tal so besonders macht, abgesehen von
umliegenden felsenreichen Bergen, ist der Wildbach, der
„Anna Lai“ genannt wird, der in seinem Wasserlauf den
Felsen modelliert und somit kleine Wasserfälle kreiert hat,
die wiederum natürliche und wunderschöne kleine Seen
geformt haben. Die Vegetation ist noch unangetastet: es
können zahlreiche majestätische und jahrhundertealte
Steineichen bewundert werden, die als echte jahrhundertealte
Monumente gelten. Eine weitere Lokalität von geologischem
Interesse ist die sogenannte Navetta Nuragica, die
in der Lokalität „Sa Cea Manna“ liegt. Es handelt sich hier
um einen riesigen Block von Sandkonglomerat, ca. sechs
Meter lang, der auf anderen Sandblöcken, fast im
Gleichgewicht, lehnt.
|
|
|
|