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Sant’Andrea Frius: natur,Traditionen und eine gute Küche

Abgerundete Hügel voller Mandel und Olivenbäume, Weinberge, Obstgärten, die reich an den typischen Wohlgeruch der Macchia Mediterranea sind.
Das könnte ein gerechtes Abbild des Gebietes von Sant’Andrea Frius sein, eine reizende Gegend, die sich in einer strategisch günstigen Position zwischen Trexenta, Gerrei und Campidano befindet. Die Hügel charakterisieren dieses Gemeindegebiet.
Es handelt sich um Erhöhungen, die auch eine Höhe von bis zu 650 m erreichen können und mit einer in allen seinen Aspekten buntgemischten Natur bedeckt sind. Ein großer Teil der Landschaft ist durch eine Vegetation an Sträuchern und der Macchia Mediterranea charakterisiert: Eichen, Myrthe, Oleander, Feigen, Erdbeerbäume, Affodill und Lavendel, die das ganze Gebiet einrahmen.

Die Ortschaft, die ca. 1870 Einwohner zählt, trägt auf ihrem Rücken eine lange Geschichte, die schon auf die Zeit der punischen Herrschaft zu rückzuführen ist. Nach einer Zeit der Vergessenheit, die in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts begann, wurde Sant’ Andrea Frius dank der Ankunft von Einwohnern aus den Orten Nuraminis und Villagreca wiederbevölkert.
Die Wirtschaft der heutigen Gemeinde wird, abgesehen von der Landwirtschaft und Viehzucht, vom Handwerk, Handel, von den Freiberufen und den abhängigen Berufen charakterisiert.
Das Dorf kann eine berühmte kulinarische Tradition aufweisen: die Küche von Sant’Andrea Frius biete einfache aber geschmackvolle Gerichte wie die Malloreddus, das traditionelle Gericht der Sarden, die Ravioli mit Ricottafüllung, der klassische gegrillte Spanferkel mit Myrthe aromatisiert, Lammfleisch mit Eier und Zitrone.

Noch heute werden in einigen Familien in Holzöfen Brote gebacken, die Coccoi und Civraxiu genannt werden.
Die Süßspeisen wie Pardulas, Piricchitus und Gatou sind eine würdige Krone eines reichhaltigen Mahls, die von einem berühmtem Dessertwein begleitet werden, der Fattu e Craccau genannt wird, welcher durch das separate Gären des besten Mostes erzeugt wird. Die Weine werden generell von den Weinbauern selbst produziert.
Von großem Interesse sind auch die Feste, die das Leben dieser Gemeinde charakterisieren: das von Sant’Andrea Apostolo, Schutzpatron der Gemeinde, es findet ende Mai und ende November statt; das von Sant’Isidoro, der Beschützer der Landwirte, das nur im Mai stattfindet.
Die Prozessionen, die den beiden Heiligen gewidmet sind, werden durch eindrucksvolle Umzuge mit Wägen charakterisiert, die reich mit Utensilien aus dem Arbeits-, Hirtenleben und der Landwirtschaft bestückt sind, wie Körbe, Teppiche, Flechtkörbe, Blumen und Kornähren.

Die religiösen Riten werden auch von Veranstaltungen in der Piazza begleitet. Jedes Jahr, in Verbindung mit der „Pentolaccia“(Topfklopfen) organisiert die Vereinigung für Pferdereitsport von San Giorgio eine Darbietung mit Reitern aus ganz Sardinien, die mit einem Schwert einen symbolischen Drachen aufspießen. Am 29. Juni wird San Pietro und Paulo gefeiert und am 15.
August Maria Himmelfahrt, in der letzten Augustwoche organisiert die Vereinigung Pro Loco Frias das Fest der Mandeln, mit Ständen, die den typischen Produkten (vor allem Süßspeisen aus Mandeln) und den Handwerksaktivitäten in diesem Gebiet gewidmet sind.

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